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Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück


24.11.06-11.03.07

Das Städel
Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie
Dürerstr. 2
60596 Frankfurt
Deutschland
info@staedelmuseum.de
homepage


Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück
Kuratorin: Sabine Schulze

Werke von Joseph Beuys, Carl Blechen, Arnold Böcklin, Pierre Bonnard, Carl Gustav Carus, William Merritt Chase, Gustave Courbet, Max Ernst, Fischli / Weiss, Caspar David Friedrich, Vincent van Gogh, Paul Klee, Carl Friedrich Lessing, John Frederick Lewis, Édouard Manet, Henri Matisse, Claude Monet, Camille Pissarro, Auguste Renoir, Peter Paul Rubens, Antoine Watteau ...

Stationen:
24.11.06 - 11.03.07 Das Städel, Frankfurt
05.04.07 - 08.07.07 Lenbachhaus, München


Zu Beginn der dunklen Jahreszeit, wenn die Gärten der Umgebung ihr winterliches Aussehen annehmen, erblühen im Städel Museum die von Menschenhand geschaffenen Paradiese in voller Pracht. Die Ausstellung „Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück“ widmet sich epochen- und gattungsübergreifend dem Motiv des Gartens in der bildenden Kunst und präsentiert den Besuchern seine Darstellungs- und Bedeutungsvielfalt anhand von über 200 Leihgaben aus international bedeutenden Museen und Sammlungen.

Gärten bieten Menschen Schutz, Erholung und Inspiration. Sie beflügeln auch Künstler und haben diese über die Jahrhunderte hinweg zu Meisterwerken angeregt. Der gemalte Garten ist so vielfältig wie seine Bedeutungen: Eine Mauer umgibt den Garten des Mittelalters, aus dessen magischem Bezirk das Böse ausgeschlossen bleibt. Für Peter Paul Rubens ist der Garten privater Lebensraum. Caspar David Friedrich sieht sich als Vermittler zwischen Mensch und Natur. Für Vincent van Gogh wird der Garten zur Projektionsfläche seiner Schwermut. Impressionisten wie Claude Monet legen üppig bepflanzte und phantasievoll gestaltete Gärten an, um sie in farbenprächtigen, lichtdurchfluteten Bildern festzuhalten. Renoirs Flieder, Manets Dahlien und Pissaros Obstbäume werden zu Symbolen einer neuen, sensitiven Malerei.

Gärten sind ein Stück geordnete Natur, in ihnen vereint sich die ungebändigte Lebenskraft mit dem planenden Geist des Gärtners. Auch aus diesem Grund sind sie für Künstler eine schier unerschöpfliche Inspirationsquelle. Das beim Aufenthalt im Garten empfundene Glück ist jedoch nicht allein den Künstlern vorbehalten. Die Harmonie von Mensch und Natur, abgeschirmt von der rauen Wirklichkeit durch Hecken oder Gartenzäune, macht den Garten für jeden seiner Besucher zu einem kleinen Paradies auf Erden.

Die Exponate der Ausstellung demonstrieren dieses Glücksgefühl auf verschiedene Arten. Gustave Courbet, Pierre Bonnard und William Merritt Chase gewähren intime Einblicke in eine friedliche Gartenwelt, während Claude Monet und Henri Matisse sich von der Farb- und Formenvielfalt der Vegetation inspirieren lassen, um zu neuen künstlerischen Ausdrucksformen zu gelangen. Auch der konzentrierte Blick auf einzelne Pflanzen, der in mittelalterlichen Detailzeichnungen ebenso demonstriert wird wie in Paul Klees Herbarien, offenbart eine tiefe Verbundenheit des Künstlers mit den Motiven des Gartens. Als menschlicher Erlebnisraum, Ort kontemplativer Einkehr und Quell kreativer Energien ist der Garten seit jeher ein fruchtbares Thema für die bildende Kunst.

Kuratorin: Dr. Sabine Schulze

Pressetext