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Bernd Zimmer: Cosmos


19.11.06-04.02.07

Kunsthalle Mannheim
Städtische Kunsthalle Mannheim
Moltkestraße 9
68165 Mannheim
Deutschland
fon (0621) 2 93-64 30
kunsthalle@mannheim.de
homepage


Bernd Zimmer
Cosmos. Bilder 1998-2006

Die "Cosmos" Bilder von Bernd Zimmer, entstanden in den Jahren 1998 bis 2006, offenbaren für uns das unendlich reiche Schauspiel kosmischer Ereignisse in spannungsvoll inszenierten Bildwelten. Subtil aufeinander abgestimmte Farbzusammenstellungen, Hell-Dunkel-Kontraste, tiefenräumliche Farbabstufungen sowie harmonische Verteilungen von Punkt-, Linien- und amorphen Fließformen entwickeln ein bunt-harmonisches Szenario weit entfernter Welten, die sich strukturell in Einklang mit dem irdischen "Hier und Jetzt" befinden. Zimmers Bilder sind von Licht durchdrungen und lassen kosmische Weiten und Dimensionen erahnen. Es sind metaphorische Paraphrasen universeller Strukturen ohne dass sie deskriptiv werden. Das Fließen von Raum und Zeit wird in ihnen auf eine eindrucksvolle Art und Weise visuell und sinnlich erfahrbar.

Wir entdecken auf großformatigen Leinwänden, deren Hintergrund in meist leuchtenden Blautönen gehalten ist, an Milchstrassen erinnernde weisse, schwarze, rote, gelbe, blaue oder grüne Farbschlieren, gestisch geschwungene Farbschweife oder tachistisch gesetzte Farbkonzentrationen, die sich in organoid-morphischen Fließformen, linearen Farbbahnen, eruptiven Tropfengebilden, mikrokosmischen Farbspritzern oder amorphen Farbverdichtungen jeweils von einem Lichtzentrum ausgehend über die Leinwände ausbreiten. Damit weckt Zimmer in unserer Vorstellungskraft Erinnerungsbilder von pulsierenden Galaxien, die entweder gerade im Entstehen begriffen sind oder sich in scheinbar unmerklicher Zeitlosigkeit im Universum ausdehnen.

Wir sehen spiralnebelartige Farbfließformen, die aufgrund ihrer torsionshaften Gestalt einen eminent suggestiven Bewegungseindruck evozieren und uns in unendliche Zeiten und Räume hineinziehen.

Über alle nebelartig sich ausbreitenden Licht- und Energieformationen zieht sich in Zimmers Bildern ein zartes Netz von aleatorisch verteilten Sternenpunkten, die sich auf der einen Seite als einzelne und damit individuelle Sterne oder Galaxien manifestieren, die sich auf der anderen Seite aber auch zu kleineren oder größeren Sterngruppen verdichten und damit kleinere und größere kosmische Ordnungen umschreiben.

Pressetext