highlights specials idee praktikum kontakt impressum info

schnellsuche
terminsuche
termine
nächste 30 tage
biennalen
festivals
messen
künstler / kuratoren
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
kunststätten
alle länder
deutschland
Österreich
schweiz
akademien
biennalen
festivals
galerien
institutionen
kunstvereine
messen
museen+hallen
projekte
google


© kunstaspekte
internationale kunstinformationen

termine-archiv

NACHVOLLZIEHUNGSANGEBOTE


20.09.07-20.10.07

Kunsthalle Exnergasse
WUK - Werkstätten- und Kulturhaus
Kunsthalle Exnergasse
Währingerstraße 59
A-1090 Wien
Österreich
fon 401 21/41
kunsthalle.exnergasse@wuk.at
homepage


NACHVOLLZIEHUNGSANGEBOTE
Zur Vermarktung des Prinzips Nachhaltigkeit (AT)
Kuratorinnen: Sophie Goltz, Vera Tollmann

KünstlerInnen: Ursula Biemann, Tue Greenfort, Anne König/ Jan Wenzel / Jan Caspers / Alexander Hempel, Kristina Leko, Rene Lück, Lars Mathisen, Ariane Müller, Nils Norman, Dan Peterman, Aasa Sonjasdotter, Simon Starling, Ingo Vetter


Pressetext:

Eröffnung: Mi 19.09.2007

Seit Ozonloch, Klimaerwärmung, Tsunami-Katastrophe und New Orleans Überschwemmung ist das Thema Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung tagespolitisch und in den Medien wieder aktuell. Davon lebt eine ganze Angstindustrie wie der Film ‚The Day after Tomorrow’ zeigt. Der Dominanz einer technozentrierten und ökonomistischen Spielart des Nachhaltigkeitsdiskurses begegneten zeitgenössische Kunstdiskurse zumeist in kritischer, destruktiver oder ironischer Form und heben sich somit von einem allzu moralischen Impetus ab. Was ist geblieben vom westlichen Metanarrativ (Ulf Wuggenig) ‚nachhaltige Entwicklung’, dem Erlösungsversprechen durch technologische Innovation und instrumentelle Vernunft? Dem Politologen Alain Lipietz folgend, will die Ausstellung die Frage nach der kulturellen Revolution stellen, jenem blinden Fleck des Nachhaltigkeitsdiskurses, der nach Wahrnehmungs- und Bewertungsschemata sowie Handlungsdispositionen (Lebensstilen) fragt. Zugleich jedoch auch hinterfragen, ob ein solch ambivalentes Gedankengebäude wie nachhaltige Entwicklung Gegenstand von Kunst sein kann?