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China Welcomes You …


07.06.07-02.09.07

Kunsthaus Graz
Universalmuseum Joanneum
Lendkai 1
A-8020 Graz
Österreich
fon +43-316/8017-9702
homepage


China Welcomes You … Sehnsüchte, Kämpfe, neue Identitäten
KuratorInnen: Peter Pakesch, Katrin Bucher Trantow

mit Ai Weiwei, Chen Zaiyan, Cao Fei, Duan Jianyu, Feng Mengbo, Guo Fengyi, Hu Xiaoyuan, Liu Wei, Lu Hao, Sun Qinglin, Sun Yuan / Peng Yu, Yang Fudong, Wang Jianwei, Xie Nanxing, Xu Tan, Xu Zhen, Zhang Peili, Zheng Guogu


Pressetext:

Eröffnung: 06.06.2007, 19:00 Uhr

China ist in aller Munde. Berichte über die Entwicklung der Wirtschaft, die politische Lage und auch über den boomenden chinesischen Kunstmarkt sind fast täglich in den Medien zu lesen und funktionieren gleichsam als Lockstoffe für die Neugierigen des Westens. Allem voran interessiert dabei die Frage nach dem Anderen, nach einem sich formenden Bild dieses unbekannten, gewaltigen, neuen Akteurs auf dem globalen Spielfeld.

Mit der Ausstellung China Welcomes You … im Kunsthaus Graz wird jenseits dieser generellen Frage anhand einer ausgewählten Gruppe von rund 15 Künstlerinnen und Künstlern versucht, neuen Identitäten nachzugehen, die ein China aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zeigen, Stereotypen bestätigen und andere brechen. Gleichzeitig wird nach Wurzeln und Vorläufern, nach Brücken zwischen dem Hier und dem Dort, zwischen einer so reichen eigenen Vergangenheit der großen historischen Brüche im 20. Jahrhundert und der dynamischen Gegenwart gesucht. Die Ausstellung, die sich über das ganze Kunsthaus Graz bis in die Aussichtsterrasse der Needle erstreckt, zeigt dabei ein breites Spektrum unterschiedlichster Genres, die von der Installation über die Projektion bis hin zu Malerei und Keramik ihre Herkunft manchmal subtil, manchmal unerwartet demonstrativ zur Schau und in Frage stellen. Dabei lassen sie uns Polaritäten wie Singularität versus Kopie, Masse versus Individuum oder Ethik versus künstlerische Freiheit unser eigenes Bild einer gefestigten, globalen Gegenwart und ihrer Kunstregeln neu überdenken.

Alle Arbeiten sind erstmals in Österreich zu sehen, ein Großteil der Projekte wurde sogar eigens für das Kunsthaus Graz geschaffen. So bespielt Ai Weiwei, der an der diesjährigen Documenta mit seinem Projekt der 1001 eingeladenen Chinesen schon vorab für Furore sorgt, mit seiner für Graz gefertigten, gewichtigen Pozellaninstallation den Space01 grandios monumental. Feng Mengbo bringt sein neuestes Projekt über ein chinesisches Schattentheater nach Graz und baut mit neuen Medien eine Brücke in die Geschichte der chinesischen Welt der gestischen Poesie. Cao Fei wiederum, die auch bei der heurigen Biennale von Venedig einen Auftritt hat, bringt in ihrer Installation Whose Utopia (2006) das Thema der wirtschaftlichen Explosion und die Frage nach Individualität in die Ausstellung ein und spricht damit Fragestellungen an, die nicht nur China seit Jahrzehnten beschäftigen, sondern im Kontext globaler Wirtschaftssysteme weltweit Seite 2/2 relevant sind. Mit solchen und anderen Arbeiten zeigt die Ausstellung China Welcomes You …, dass China sowohl in einer bis zurück zu Marco Polo reichenden Vergangenheit wie auch in der Gegenwart ein Spiegel in den Definitionen von Kultur ist, ein Land, das uns sowohl befremdet wie auch anspricht. Anders und doch so verwandt.

KünstlerInnen:
Ai Wei Wei, Chen Zaiyan, Cao Fei, Duan Jianyu, Feng Mengbo, Guo Fengyi, Hu Xiao Yuan, Lu Hao, Sun Qinglin, Sun Yuan und Peng Yu, Yang Fudong, Wang Jianwei, Xie Nanxing, Xu Zhen, Zhang Peili, Zheng Guogu


Im Rahmen der Ausstellung organisiert das Kunsthaus Graz in Kooperation mit der Akademie Graz und der Tageszeitung „Der Standard“ ein Symposium mit dem Titel China, Perspektiven für das 21. Jahrhundert. Das Symposium konzentriert sich auf verschiedene Fragestellungen aus Politik, Wirtschaft und Kultur und bringt herausragende Persönlichkeiten wie Uli Sigg (ehemaliger Schweizer Botschafter in China und bedeutender Sammler chinesischer Gegenwartskunst), Tao Bailiang (Botschaftsrat für Wirtschaft und Handel, Botschaft der VR China in Österreich) oder den Völkerrechtler Gerd Kaminski (Professor an der State University of New York at Buffalo, an der Beijing University, an der Universität Wien und Vorsitzender der österreichisch-chinesischen Gesellschaft sowie Berater des Außenministeriums) an einen Tisch. Rund um das Thema der Volksrepublik im kulturellen und wirtschaftlichen Aufbruch werden die Hoffnungen, Gefahren und globalen Unterschiede diskutiert.
Termin: 22.06.-23.06.2007