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Mahjong


21.07.07-11.11.07

Museum der Moderne Salzburg
MdM Mönchsberg
Am Mönchsberg 32
A-5010 Salzburg
Österreich
info@museumdermoderne.at
homepage


MdM Rupertinum
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9
Salzburg
Österreich

Mahjong
Chinesische Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg
Museum der Moderne Mönchsberg
Kuratoren: Toni Stooss, Eleonora Louis, Tina Teufel

mit Ai Weiwei, Bai Yiluo, Cao Fei & Ou Ning, Chang Xugong, Chao Ziyi, Chen Lingyang, Chen Shaoxiong, Chen Xiaoyun, Chen Yanning, Chen Zaiyan, Ding Yi, Du Jie, Fang Lijun, Feng Mengbo, Geng Jianyi, Guang Tingbo, Hai Bo, Hong Lei, Huang Yan, Huang Yong Ping, Ji Dachun, Jin Feng, Kann Xuan (Kao Xhiao), Li Shan, Li Songsong, Li Zhanyang, Lin Yilin, Liu Jianhua, Liu Rentao, Liu Wei (1965), Liu Xiaodong, Liu Ye, Liu Zheng, Lu Hao, Lu Qing, Luo Brothers, Ma Desheng, Miao Xiaochun, Pan Dehai, Pu Jie, Qi Zhilong, Qiu Shihua, Shao Yinong & Mu Chen, Shen Shaomin, Shi Guorui, Shi Jinsong, Shi Xinning, Song Dong, Sui Jianguo, Sun Guoqi, Sun Guoqi & Zhang Hongzhan, Wang Guangyi, Wang Jin, Wang Jinsong, Wang Keping, Wang Ningde, Wang Qiang, Wang Qingsong, Wang Xingwei, Weng Fen, Wu Gaozhong, Wu Yunhua, Shen Shaomin, Xie Nanxing, Xu Bing, Xu Tan, Xu Yihui, Xu Zhen, Xue Song, Yan Peiming, Yang Shaobin, Yang Zhenzhong, Yin Xiuzhen, Yin Zhaoyang, Yu Youhan, Yue Minjun, Zeng Fanzhi, Zhan Wang, Zhang Huan, Zhang Peili, Zhang Xiaogang, Zhao Bandi, Zhou Tiehai, Zhou Xiaohu

Stationen:
21.07.07 - 11.11.07 Museum der Moderne Salzburg
15.09.06 - 28.01.07 Kunsthalle Hamburg
13.06.05 - 16.10.05 Kunstmuseum Bern


Pressetext:

ERÖFFNUNG: 21.07.07, 11:00 Uhr

Mahjong ist der Name des chinesischen Nationalspiels. Sein Ursprung soll bis in die Ming-Dynastie zurückreichen. Die Aufgabe besteht darin, die besten Kombinationsmöglichkeiten der in 144 Kategorien unterteilten Steine des Spiels zu erkennen. So ist Mahjong die perfekte Metapher für eine Ausstellung, die eine Sammlung in ihren Schwerpunkten, aber auch in einem repräsentativen Querschnitt (und damit in ihrem Ideal einer Vollständigkeit) zeigt.

Der Schweizer Sammler Uli Sigg, Vizepräsident des Verwaltungsrates der Ringier-Gruppe, ist seit den späten siebziger Jahren mit China und seiner Kultur vertraut. Seit Mitte der neunziger Jahre sammelt er zusammen mit seiner Frau Rita ausschließlich chinesische Kunst und ist damit einer der Pioniere auf diesem Gebiet. Seine Sammlung gilt als die international umfangreichste und bedeutendste Kollektion chinesischer Kunst - nicht zuletzt auch durch den kontinuierlichen und engen Kontakt des Sammlers mit den chinesischen Künstlern und Künstlerinnen selbst. Nachdem er zunächst nur aktuelle Arbeiten erworben hatte, begann er seine Sammlertätigkeit bald auf die „historischen“ Werke der Avantgarde aus den späten siebziger, den achtziger und frühen neunziger Jahren auszudehnen. Die Sammlung wächst kontinuierlich durch die steten aktuellen Erwerbungen des Sammlers. Alle wichtigen Positionen sind mit zentralen Arbeiten dokumentiert; darunter befinden sich viele Werke, die in der chinesischen Kunstszene mittlerweile den Status von Ikonen besitzen.

Die Präsentation der Werke im Museum der Moderne Salzburg folgt themenbezogenen Kapiteln, die in den späten 70er Jahren und damit in dem damals von der KP Chinas verordneten Sozialistischen Realismus ihren chronologischen Anfang nehmen. Die 80er Jahre sind geprägt von einem ungeheuren Aufbruch in der chinesischen Kunstszene, die in ihren Werken Inhalt und Form der staatlich verordneten Ästhetik überwindet und gleichzeitig parodiert. Die jungen KünstlerInnen haben rasch die im Westen entwickelten und aktuellen Medien, Techniken und Stilmittel rezipiert und verarbeitet. Dennoch kann in ihren Werken den Wurzeln einer spezifisch chinesischen Tradition begegnet werden: sei es die im Westen ansatzweise bekannte Vormoderne (man denke an die Landschaftsmalerei, an Schrift- bzw. Rollenbilder etc.), sei es der bis in späten 70er Jahre vorgeschriebene Sozialistische Realismus. Die Themen der zeitgenössischen Kunst sind aber auch eng verbunden mit den enormen sozialen und ökonomischen Umwälzungen der vergangenen Jahrzehnte in China. Familienpolitik, Stadt-Landproblematik oder Identitätssuche sind einige der Themen, auf die die KünstlerInnen Bezug nehmen.

Der umfangreiche Katalog bietet deshalb neben Einführungen zu den gezeigten KünstlerInnen und Einzelanalysen von ausgewählten Kunstwerken auch Einführungen in die soziopolitische sowie künstlerische Entwicklung Chinas in den letzten drei Jahrzehnten.

Die Ausstellung, die im Kunstmuseum Bern und in der Kunsthalle Hamburg gezeigt wurde, wird in Salzburg in modifizierter Form gezeigt. Unter anderem werden neueste vom Sammler erworbene Werke einbezogen, die hier das erste Mal einer Öffentlichkeit präsentiert werden, und eine speziell für den Standort des Museums entwickelte Außeninstallation von Chu Yun wird in der unmittelbaren Umgebung des Museums realisiert.

Kuratoren: Toni Stooss, Eleonora Louis, Tina Teufel