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True Romance


05.10.07-03.02.08

Kunsthalle Wien
Museumsplatz 1
A-1070 Wien
Österreich
fon Infoline: +43-1-52189-33
office@kunsthallewien.at
homepage


True Romance
Allegorien der Liebe von der Renaissance bis heute
Kuratoren: Belinda Grace Gardner, Gerald Matt / Angela Stief

Künstler: Marina Abramovic / Ulay, Carl Andre, David Armstrong, Richard Artschwager, Erwin Blumenfeld, Katia Bourdarel, Mark Boyle / Joan Hills, KP Brehmer, Birgit Brenner, Cecily Brown, Klaus vom Bruch, Sophie Calle / Gregory Shephard, Luis Camnitzer, Heinrich Campendonk, Chris Cunningham, Carola Dertnig, Jim Dine, Albrecht Dürer, Cecilia Edefalk, Nicole Eisenman, Tracey Emin, VALIE EXPORT, Hans-Peter Feldmann, Paolo Fiammingo, Katharina Fritsch, Barnaby Furnas, Giorgione, Nan Goldin, Felix Gonzales-Torres, Douglas Gordon, Johannes Hammel, Joseph Heintz der Ältere, John Hilliard, Carsten Höller, Pieter de Hooch, Takahiko Iimura, Robert Indiana, Runa Islam, Christian Jankowski, Anna Jermolaewa, Allen Jones, Isaac Julien, Janice Kerbel, Martin Kippenberger, Ernst Ludwig Kirchner, Gustav Klimt, Max Klinger, Käthe Kollwitz, Jean-Jacques Lebel, Wilhelm Lehmbruck, Dora Maar, Ursula Mayer, Will McBride, Ryan McGinness, Tracey Moffatt, Mariko Mori, Mark Morrisroe, Koloman Moser, Mariella Mosler, Edvard Munch, Tim Noble & Sue Webster, Chris Ofili, Anna Oppermann, Parmigianino, Max Pechstein, Raymond Pettibon, Elizabeth Peyton, Michelangelo Pistoletto, Sigmar Polke, Elodie Pong, Richard Prince, Franz Radziwill, Mel Ramos, Lois Renner, Ulrike Rosenbach, Dante Gabriel Rossetti, Michael Sailstorfer, Susanne Sander, Johann Nepomuk Schaller, Markus Schinwald, Christoph Schmidberger, Franz von Stuck, Ena Swansea, Johann Heinrich Tischbein d. Ä., Cy Twombly, Petrus Wandrey, Peter Weibel, Adriaen van der Werff, ...

Stationen:
05.10.07 - 03.02.08 Kunsthalle Wien
21.02.08 - 12.05.08 Villa Stuck, München
31.05.08 - 07.09.08 Kunsthalle Kiel


Pressetext:

Eröffnung: Donnerstag, 04. Oktober 2007, 19 Uhr

Wenn wir von der Liebe sprechen, aktivieren wir im Kopf sofort eine Fülle von Ideal- und Gegenbildern. Wir denken an glühende Verehrung und erkaltete Gefühle, an das Herz, das zu Eis erstarrt ist oder in Flammen steht. Auf Wolken zu wandeln oder in Abgründe der Verzweiflung zu stürzen: Diese jederzeit abrufbaren Metaphern der Liebe sind keine Erfindungen der Werbe- und Filmindustrie. Ihre Wurzeln reichen weit zurück zu den Anfängen der neuzeitlichen abendländischen Kultur. Die Ausstellung True Romance zeichnet nach, wie sich das „große Gefühl“ in der bildenden Kunst artikuliert hat. Ausgangspunkt ist die italienische Renaissance, wo sich das Liebesthema im Umfeld von Petrarkismus und neuplatonischer Wiederentdeckung der Antike erstmals bildnerisch verdichtet. Ziel der Schau ist es zu zeigen, welche Konstanten und Veränderungen die Liebesdarstellung im Wandel der Zeiten und ästhetischen Auffassungen bestimmt haben. Sie spannt den Bogen von den mythologischen Repräsentationen „himmlischer“ und „irdischer“ Liebe in der Renaissance bis zur Entleerung und Massenverbreitung der tradierten Liebecodes als Ware sowie neuer Formen des Liebespreises heute. Die Liebescodes, die aktuell in der Kunst zu finden sind, handeln zwar vorrangig von unerfüllter Sehnsucht und dem Ausverkauf der Liebe, die in der Ära grenzenlosen Konsums zur austauschbaren Ware geworden ist. Und doch orientiert sich selbst die Thematisierung des Verlusts an dem Ideal, das aus den Tiefen unserer kulturellen Vergangenheit weiterwirkt. Mit einem überwiegend zeitgenössischen Ausstellungsteil versucht die Schau Parallelen zu ziehen zwischen historischen Topoi und der gegenwärtigen Kunstpraxis, die angefangen bei Nan Goldin und ihrer Diaserie Heartbeat über die Untitled (Loverboys) von Felix Ganzalez-Torres, wo der Körper des Liebenden und seines Geliebten in kostbar glitzernden, folienumhüllten Bonbons aufgewogen wird, bis zu Tim Nobles und Sue Websters Toxic Shock – einer bunt leuchtenden Glühbirneninstallation, die im immer wiederkehrenden und treffenden Motiv des verwundeten Herzens Liebe und Verletzung koppelt – reichen.

Ein Ausstellungsprojekt der Kunsthalle zu Kiel und des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins, in Kooperation mit der Kunsthalle Wien und der Villa Stuck, München

Kuratorinnen: Belinda Grace Gardner, Gerald Matt/Angela Stief (Kunsthalle Wien)

Vorläufige Auswahl von KünstlerInnen: Marina Abramovic, Carl Andre, David Armstrong, Richard Artschwager, Erwin Blumenfeld, Chris Cunningham, Otto Dix, Albrecht Dürer, Cecilia Edefalk, Tracey Emin, VALIE EXPORT, Hans Peter Feldmann, Barnaby Furnas, Jean Genet, Giorgione, Nan Goldin, Douglas Gordon, Damian Hirst, Pieter de Hooch, Runa Islam, Isaac Julien, Jesper Just, Ernst Ludwig Kirchner, Gustav Klimt, Max Klinger, Martin Kippenberger, Jeff Koons, Wilhelm Lehmbruck, Dora Maar, René Magritte, Andrea Mantegna, Jan Massys, Tracey Moffatt, Moriko Mori, Mark Morrisroe, Mariella Mosler, Tim Noble/Sue Webster, Chris Ofili, Raymond Pettibon, Pablo Picasso, Francis Picabia, Man Ray, Ulrike Rosenbach, Dante Gabriel Rossetti, Egon Schiele, Markus Schinwald, Franz von Stuck, Felix Gonzales Torres, Cy Twombly, Peter Weibel u.a.

Weitere Ausstellungsstationen:
Museum Villa Stuck, München: 21.02.08 - 18.05.2008
Kunsthalle Kiel: 31.05.2008 - 09.09.2008