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Oudrys gemalte Menagerie


12.04.08-27.07.08

Staatliches Museum Schwerin
Galeriegebäude
Alter Garten 3
19055 Schwerin
Deutschland
fon 0385 - 5958119
info@museum-schwerin.de
homepage


Oudrys gemalte Menagerie
Porträts von exotischen Tieren im Europa des 18. Jahrhunderts
Werkschau Jean-Baptiste Oudry

Stationen:
01.05.07 - 02.09.07 Getty Museum Los Angeles
07.10.07 - 06.01.08 Museum of Fine Arts, Houston
12.04.08 - 27.07.08 Staatliches Museum Schwerin


Pressetext:

Ob Rhinozeros, Löwe, Tiger, Leopard oder Antilope, all diese Tiere waren vor mehr als 250 Jahren nur wenigen auserwählten Personen bekannt und das zumeist nur aus Erzählungen oder von seltenen Darstellungen.
Daher boten die exotische Menagerie in Versailles, eingerichtet von Ludwig XV., König von Frankreich, und die Grand Tour des Nashorns „Clara“ durch Europa in den 1740er Jahren die Möglichkeit, erstmalig Bekanntschaft mit der fremden Fauna zu schließen.
Das große Interesse für die Werke des französischen Hofmalers Jean-Baptiste Oudry und für seine ungewöhnlichen Modelle exotischer, lebensgroß dargestellter Tiere veranlassten Christian Ludwig II., ab 1747 regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin, zwischen 1750 und 1755 die gemalte Menagerie des Versailler Hofes direkt vom Künstler zu erwerben.
Jean-Baptiste Oudry (1686 - 1755), Professor der Königlichen Akademie seit 1743, war neben Desportes der berühmteste Tiermaler seiner Zeit. Das Tier in seiner Individualität und seiner ihm gemäßen Umwelt zu zeigen, entsprach Oudry in besonderem Maße und nahm Tendenzen der Aufklärung vorweg. Eines der Prachtstücke ist jene einmalige Menagerie-Serie exotischer Tierbildnisse, die ursprünglich für den Königlichen Botanischen Garten in Paris, im Auftrag von M. de la Peyronie, erster Chirurg und Direktor des königlichen Botanischen Gartens von Versailles, geschaffen worden war.
Bereits 1732 erhielt Jean-Baptiste Oudry den ersten Auftrag von Herzog Christian Ludwig II. In einem Zeitraum von 23 Jahren erwarb der Schweriner Hof zahlreiche Werke, so dass das Staatliche Museum Schwerin heute mit 34 Gemälden und 43 Handzeichnungen über die größte zusammenhängende Sammlung von Werken Oudrys überhaupt verfügt.
Die Ausstellung Oudrys gemalte Menagerie im Staatlichen Museum Schwerin vereint erstmals alle Gemälde dieses Zyklus’ der lebenden Kuriositäten des 18. Jahrhunderts. Neben dieser Premiere markiert die Schau auch den Höhepunkt einer einzigartigen Kooperation des Staatlichen Museums mit dem J. Paul Getty Museum Los Angeles, das in den letzten fünf Jahren die Restaurierung von drei großformatigen Menagerie-Gemälden Löwe, 1752 (Leinwand, 307 x 258 cm), Rhinozeros, 1749 (Leinwand, 310 x 456 cm) und Liegender Tiger, 1740 (Leinwand, 191 x 259 cm) realisierte und dafür sämtliche Kosten übernahm.

Zur Ausstellung liegt ein Katalog vor.