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Frankierten Fantastereien


27.10.07-10.02.08

Fotomuseum Winterthur
Grüzenstrasse 44 + 45
CH - 8400 Winterthur
Schweiz
fotomuseum@fotomuseum.ch
homepage


Frankierten Fantastereien
Das Spielerische der Fotografie im Medium der Postkarte
Kurator: Clement Cheroux

Künstler: Hans Arp, Johannes Baargeld, Giacomo Balla, Oscar Dominguez, Herbert Bayer, Hans Bellmer, Erwin Blumenfeld, André Breton, Paul Citroën, Salvador Dalí, Robert Desnos, Marcel Duchamp, Paul Elouard, Max Ernst, Hannah Höch, Georges Hugnet, André Kertész, Gustav Klucis, El Lissitzky, Dora Maar, René Magritte, Joan Miró, Meret Oppenheim, Roland Penrose, Pablo Picasso, Man Ray, Alexander Rodtschenko, Grete Stern, Maurice Tabard, Sophie Taeuber-Arp, Yves Tanguy ...


Stationen:
27.10.07 - 10.02.08 Fotomuseum Winterthur
04.03.08 - 18.05.08 Jeu de Paume, Paris
19.07.08 - 21.09.08 Museum Folkwang, Essen


Pressetext:

Pressefotografie, Fotobuch, fotografische Objekte, Foto-Postkarte: Neue Reflexionen hinterfragen die Verbreitungsformen von Fotografie. Die „Frankierten Fantastereien“ befassen sich mit der Fotopostkarte, die der erste Träger für die Massenverbreitung der Fotografie war. Ab 1900 verzeichnete die Ansichtskarte einen gewaltigen Erfolg. Parallel zu Stadt- oder Dorfaufnahmen veröffentlichten die Herausgeber unter dem Sammelbegriff «Fantasie-Postkarten» unterhaltsame Bilder: Glückwunsch- oder 1. April-Karten, ins Bild umgesetzte Sprichwörter, imaginäre, komische oder auch erotisierende Szenen. Um diese visuellen Kuriositäten zu gestalten, griffen die Fotografen zu einer ganzen Palette technischer Kunstgriffe – Montage, Doppelbelichtung, optische Verzerrung, Grossaufnahme usw. Diesen ungemein spielerischen Umgang mit dem Bild, den die Postkartenindustrie in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts an den Tag legte, will die Ausstellung präsentieren und im Kontext der Avantgarde-Fotografie der damaligen Zeit diskutieren.
Die Ausstellung präsentiert über 500 Postkarten in Grossprojektionen, in Vitrinen und gerahmt in Bildblöcken, vornehmlich aus den Kollektionen von Gérard Lévy und Peter Weiss. Dazu ausgewählte Werke der Avantgarde-Fotografie, u.a. von Jean Arp, Johannes Theodor Baargeld, Giacomo Balla, Herbert Bayer, Hans Bellmer, Erwin Blumenfeld, André Breton, Paul Citroën, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Paul Éluard, Max Ernst, Hannah Höch, André Kertész, Gustav Klutsis, El Lissitzky, Dora Maar u.v.a.
Kurator der Ausstellung ist Clément Chéroux (Konservator am Centre Pompidou). Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Folkwang Museum in Essen und dem Jeu de Paume in Paris. Zur Ausstellung erscheint ein Buch im Steidl Verlag. Mit grosszügiger Unterstützung der Ars Rhenia Stiftung, der Kulturstiftung Winterthur und der Französischen Botschaft.