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Cocker Spaniel and Other Tools for International Understanding


06.09.09-11.10.09

Ursula Blickle Stiftung
Mühlweg 18
Unteröwisheim
76703 Kraichtal
Deutschland
fon +49 (0) 7251-60 91 9
ursula-blickle-stiftung@t-online.de
homepage


Cocker Spaniel and Other Tools for International Understanding

Künstler: Martin Eder, Wilhelm Trübner, Jo Longhurst, Martin Parr, Cosima von Bonin, Marta Klonowska, Tue Greenfort, Bojan Sarcevic, Diego Perrone, Tracey Emin, Anna Jermolaewa, Jochem Hendricks, Eija-Liisa Ahtila, VALIE EXPORT, Oleg Kulik, Jörg Immendorff, Rosemarie Trockel, Annika Larsson, Thomas Grünfeld, Santiago Ydanez,
Kurator: Dirk Luckow


Pressetext:

Die Ausstellung „Cocker Spaniel and Other Tools for International Understanding“, kuratiert von Dr. Dirk Luckow, thematisiert die Vielschichtigkeit der Geschichte und des Charakters des Hundes mit Schwerpunkt in der zeitgenössischen Kunst. Exponierte Werke beleuchten facettenreich und geradezu poetisch die große Spannbreite der Mensch-Hund-Beziehung und, damit verbunden, die Rolle und Interpretation des Hundes, auch im Kunstgeschehen.

Der Titel weist auf einen der populärsten Hunde hin, den Cocker Spaniel. Seine Erfolgsgeschichte als Kuscheltier, intimer Freund und Liebling in der Familie macht ihn gleichermaßen zu einem ambivalenten Medium der Ersatzkommunikation. Die komplexe Bedeutung des Hundes als Zucht-, Jagd- und Arbeitstier wird ebenso untersucht wie der menschliche und wissenschaftliche Aspekt und das Phänomen übermächtiger Hunde, die außer Kontrolle geraten.

Ob Schoßhund oder Wachhund, Hunde werden mit ihren Herrchen und Frauchen (Martin Eder, Wilhelm Trübner) oder als eigenständige Persönlichkeit porträtiert (Jo Longhurst),
sie werden verehrt (Martin Parr), sie werden fast utopisch übersteigert (Cosima von Bonin, Marta Klonowska). Sie greifen in alle Lebensbereiche des Menschen ein – einerseits bevölkern sie die Stadt (Tue Greenfort, Bojan Šarˇcevic´), entgleiten der Kontrolle (Diego Perrone, Tracey Emin), die Meute fällt ein (Anna Jermolaewa, Jochem Hendricks), andererseits werden sie ebenso ironisch wie kritisch zu einem Objekt der Identifikation (Eija-Liisa Ahtila, Valie Export) bis hin zur Selbstaufgabe (Oleg Kulik). Sie geben Anlass für ironisch übersteigerte Szenarien (Jörg Immendorff, Rosemarie Trockel), selbst die Dressur nimmt ungeahnte Züge an (Annika Larsson), und auch vor geklonten Mischwesen (Thomas Grünfeld) und Höllenhunden (Santiago Ydáñez) wird nicht zurückgeschreckt. Ironisch und kritisch, aber auch subtil sind die Auseinandersetzungen der Künstler mit diesem kulturübergreifenden Symbol scheinbar „blinden Verstehens“.

Die Ausstellung wird anschließend, erweitert vor allem um Werke früherer Jahrhunderte,
in der Kunsthalle zu Kiel gezeigt (26.10.2009 – 10.1.2010).