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squatting. erinnern, vergessen, besetzen


02.04.10-24.05.10

Temporäre Kunsthalle Berlin
Schlossfreiheit 1, Schlossplatz
10178 Berlin
Deutschland
fon 030.25 76 20 40
office@kunsthalle-berlin.com
homepage


squatting. erinnern, vergessen, besetzen
Kuratoren: Tilo Schulz, Jörg van den Berg

Künstler:Heike Kati Barath, Annika Eriksson, Carsten Fock, Franka Hörnschemeyer, Sven Johne, Sejla Kameric, On Kawara, Thomas Locher, Antje Majewski, Olaf Nicolai, Anna Oppermann, Manfred Pernice, Bojan Sarcevic, Michael Schmidt, Gitte Villesen, Simon Wachsmuth, Haegue Yang


Pressetext:

squatting zeigt 22 Werke von siebzehn Künstlern in einer Inszenierung, die den Besucher in ein zumeist ernstes, manchmal vergnügliches, immer aber intensives Gespräch mit der Kunst verwickeln will. Die Ausstellung nimmt ein nicht nur rückwärts gewandtes Erinnern zum Ausgangspunkt. Diese aktive Form des Erinnerns – und Vergessens – wird als ein gesamtgesellschaftliches Bedürfnis und als eine Grundlage für die Produktion und Rezeption von Kunstwerken verstanden. squatting führt künstlerische Werke zusammen, die Erinnerung thematisieren und Erfahrungen mit Orten, Situationen, Menschen und Handlungen verarbeiten. Die gezeigten Kunstwerke besetzen einen Raum (die Temporäre Kunsthalle), dessen Standort (der Schlossplatz) wiederum mit politischen Erinnerungen und ideologischen Zugriffen belegt ist.

Darauf antwortet squatting als eine thematische Gruppenausstellung, in der die Begegnung zwischen einzelnem Kunstwerk und Betrachter ins Zentrum rückt. Die Ausstellung greift auf eine ikonische Inszenierungspraxis zurück, die der Künstler Tilo Schulz und der Ausstellungsmacher Jörg van den Berg seit Ende der 1990er Jahre weiterentwickeln. Dabei richtet sich der Fokus auf die Präsenz des einzelnen Kunstwerks und entwickelt daraus ein Netzwerk formaler wie inhaltlicher Bezüge zwischen den gezeigten Arbeiten. Verstellte und geöffnete Räume, Sicht- und Bewegungsachsen betonen sowohl Differenzen als auch Verbindungen der Werke untereinander. So muss die Kunsthalle durch drei verschiedene Eingänge betreten und wieder verlassen werden, um die ganze Ausstellung zu erleben. Der Raum der Kunst (innen) und der Raum der politischen Erinnerung (außen) bleiben getrennt, verschränken sich aber in der Bewegung des Besuchers. squatting gestaltet einen spezifischen Ort, der dem Besucher ein bildliches Vokabular zur aktiven Weiterarbeit anbietet.