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maRTina schettina - Mathematische Bilder und Werke von Szilvia Ortlieb


02.10.10-01.11.10

Egon Schiele-Museum, Tulln/Donau
Donaulände 28
A-3430 Tulln/Donau
Österreich
fon ++43 (0) 2272 / 64570
stadtamt@tulln.at
homepage


maRTina schettina - Mathematische Bilder und Werke von Szilvia Ortlieb
Martina Schettina, Szlivia Ortlieb


Pressetext:

20 Jahre Egon Schiele-Museum - 120 Jahre Egon Schiele
Die Stadt Tulln und der Tullnerfelder Kulturverein präsentieren im Rahmen der Langen Nacht der Museen:
Die Sonderausstellung
mARTina Schettina und Szilvia Ortlieb

Mathemagische Malerei
Seit 2008 widmet sich Martina Schettina der konkreten Kunst. Ihr offener Werkzyklus „Mathemagische Bilder“ ist eine Verschmelzung von Mathematik und Malerei.
2009 erschien das Buch „Mathemagische Bilder – Bilder und Texte“, welche diese Werkserie vorstellt.
Angelica Bäumer schreibt darin über die Bilder von Martina Schettina: "Mathematik - Logik und Malerei - Emotion ergänzen einander in ihrer Arbeit und lassen sich verstehen als Suche nach Harmonie und Schönheit, sowie als Lösung von grundsätzlichen Fragen, im einen wie im andern Metier, jeweils in umfassendem Sinn gemeint."
Begeben Sie sich in Wort und Bild auf die Spuren seltsamer Zahlenrätsel, erleben Sie die Deutung von Fibonaccis Kaninchenproblem, spazieren Sie mit Euler über die Brücken der Stadt Königsberg oder erfahren Sie die mathematische Bedeutung des "Hexeneinmaleins" aus Goethes „Faust“.

Da zu den Aufgaben des Tullnerfelder Kulturvereines auch die Förderung von regionalen Künstlern gehört, wird zeitgleich auch die regionale Künstlerin Szilvia Ortlieb aus Tulln mit einigen Werken präsentiert.

Szilvia Ortlieb
Anders als in der Natur, in der kein Stein dem anderen gleicht, sind meine Objekte auf den ersten Blick identisch. Jeder Stein ist das genaue Abbild des vorherigen.
Ausgehend von einem „Mutterstein“, wird durch Herstellung eines Abgusses eine Kopie dieses Steines erstellt, die auf Grund der Trocken- und Brennschwindung des Tones, kleiner ist als das Original selbst. Dieser Vorgang wird mit den jeweiligen Kopien wiederholt.
Liegt nun die Abweichung lediglich in ihrer Größe, oder verändern sich durch das Duplizieren auch andere Merkmale und Eigenschaften? Das festzustellen war mein Interesse.

Die Entstehung und Entwicklung eines Steines bis zu seiner aktuellen Form dauert Jahrtausende. Die Bestimmung seines Alters ist schwierig.
Meine Steine entstanden in kurzen Zeitabschnitten und haben ihr „Geburtsdatum“ in Blindenschrift am Boden vermerkt.
Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, ist dieser Größenunterschied markant oder nahezu nicht erkennbar. Ein versuchtes Spiel, das menschliche Auge und die Perspektive zu überlisten. Dieses Experiment würde sich immer weiter fortsetzen lassen. Irgendwann jedoch würde der letzte Stein ganz verschwinden, und spätestens dann würde die Täuschung entdeckt werden.

20 Jahre Egon Schiele Museum
Anläßlich der 100. Wiederkehr des Geburtstages von Egon Schiele eröffnete die Stadt Tulln am 12. Juni 1990 das Egon Schiele-Museum und setzte ihrem großen Sohn damit ein Denkmal.
Das Museum liegt direkt an der Tullner Donaulände und ist im ehemaligen Bezirksgefängnis untergebracht, das im Jahr 1898 errichtet wurde. Der Aufenthalt Egon Schieles und die Schaffung von zehn erschütternden Zeichnungen in der Gefängniszelle Neulengbach waren der Ursprung des Gedankens, das ehemalige Bezirksgefängnis durch die Gemeinde für die Adaptierung zum Egon Schiele-Museum anzukaufen.
Von der ursprünglichen Bausubstanz wurde sowohl innen als auch außen soviel als möglich erhalten. Im unteren Geschoß befindet sich die Dokumentation über Schieles Leben und seine Zeit. Hier konnte auch die letzte Zelle komplett erhalten werden, die mit jener Zelle in Neulengbach angeglichen wurde, in der Schiele im Jahr 1912 drei Wochen verbrachte. Im ersten Stock werden mehr als 70 Originalwerke Egon Schieles (Zeichnungen, Deckfarbenmalereien und Ölbilder) gezeigt. Ein Glanzstück ist der "Blick über verschneite Weingärten auf Klosterneuburg", aus dem Jahr 1907. Im Dachgeschoß finden regelmäßig Sonderausstellungen statt.

2. Oktober bis 1. November

Öffnungszeiten des Museums 2010: Di – So und Fei, 10 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene € 5,00 ; in Gruppen € 3,50; Senioren, Studenten, Präsenzdiener und Lehrlinge € 3,00;
Schüler € 3,00; in Gruppen € 2,00

Offizieller Pressetext, Franz Müllner im Auftrag des Kulturamts der Stadt Tulln.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog mit einem Vorwort von Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk.