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Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918


24.09.11-22.01.12

Museum Kunst Palast
museum kunst palast - Kulturzentrum Ehrenhof
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf
Deutschland
fon +49(0)211 - 8 99 24 60
info@museum-kunst-palast.de
homepage


Weltklasse
Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918
Museum Kunst Palast
Kuratorin: Bettina Baumgärtel

Künstler: Ulrika Victoria Aberg, Andreas Achenbach, Oswald Achenbach, Carl Adloff, William Holbrook Beard, August Becker, Hugo Becker, Eduard Bendemann, Leopold Bendix, Albert Bierstadt, George Caleb Bingham, Arnold Böcklin, Christian Boettcher, Christian Ludwig Bokelmann, Eugen Bracht, William Bradford, John George Brown, Richard Burnier, Alexandre Calame, Wilhelm Camphausen, August Cappelen, Julius Schnorr von Carolsfeld, Max Clarenbach, Peter Cornelius, Auguste Chauvin, Fanny Churberg, Ernest Crofts, Louis David, Franz von Defregger, Charles Degroux, Carl Friedrich Deiker, Eugène Delacroix, Paul Delaroche, Maurice Denis, August Deusser, Eugene Dücker, Thomas Fearnley, Pawel Andrejewitsch Fedotow, Joachim Frich, Johann Heinrich Füssli, Eduard von Gebhardt, Carl Gehrts, Eduard Geselschap, Sanford Robinson Gifford, Christian Friedrich Gille, Paul Girardet, German Grobe, Hans Fredrik Gude, Theodor Hagen, Wilhelm Hambüchen, William Stanley Haseltine, Johann Peter Hasenclever, Heinrich Heimes, Lars Hertervig, Theodor Hildebrandt, Carl Hilgers, Oskar Hoffmann, Philipp Hoyoll, Carl Wilhelm Hübner, Julius Hübner der Ältere, Emil Hünten, William Holman Hunt, Werner Holmberg, Peter Janssen, Friedrich Jentzen, Elisabeth Jerichau-Baumann, August Jernberg, Olof Jernberg, Eastman Johnson, Rudolf Jordan, Julius Paul Junghanns, Ekaterina Junge, Arthur Kampf, Wilhelm von Kaulbach, Nicaise de Keyser, Ludwig Knaus, Otto Knille, Christian Köhler, Gustav Adolf Köttgen, Heinrich Kolbe, Christian Kröner, Magda Kröner, Marcus Larson, Carl Friedrich Lessing, August Leu der Ältere, Emanuel Leutze, Max Liebermann, Helmut Liesegang, Arvid Liljelund, Amelie Lindegren, August Malmström, Jacob Maris, Gari Melchers, Hendrick Willem Mesdag, Theodor Mintrop, Otto Modersohn, Claude Monet, Henry Mosler, Heinrich Mücke, Ludwig Munthe, Gabriel Nicolet, Axel Nordgren, Walter Ophey, Gustav Overbeck, Karl Theodor von Piloty, Wilhelm Pose, Emilie Preyer, Johann Wilhelm Preyer, Ilja Repin, Alfred Rethel, Joshua Reynolds, Ludwig Richter, Henry Ritter, Leopold Robert, Theodor Rocholl, Christian Rohlfs, Julius Rollmann, Theodore Rousseau, Heinrich von Rustige, Hubert Salentin, Helen Searle, Wilhelm von Schadow, Ary Scheffer, Caspar Scheuren, Gottlieb Schick, Johann Wilhelm Schirmer, Iwan Schischkin, Adolph Schmidt, Carl Schmitz-Pleis, Wilhelm Schmurr, Julius Schrader, Wilhelm Schreuer, Adolph Schroedter, Moritz von Schwind, Peter Schwingen, Christian Sell der Jüngere, Valentin Serow, Michael Sichelschmidt, Andrej Nikolaevic Silder, Ivan Ivanowic Siskin, Carl Ferdinand Sohn, Carl Rudolph Sohn, Wilhelm Sohn, Eduard Steinbrück, Max Stern, Hermann Stilke, Robert Thew, Hans Thoma, Adolph Tidemand, Fedor Aleksandrovic Vasilev, Benjamin Vautier der Ältere, Johann Velten, Antonie Volkmar, Josef Wilhelm Wallander, Bertha Wegmann, Worthington Whittredge, August von Wille, Joseph Wilms, Carl Wimar ...



Pressetext:

Die internationale Ausstrahlung der Düsseldorfer Malerschule
Mit Blick auf mehrere Generationen zugereister Schüler und im Vergleich mit führenden Malerschulen in Europa und den USA (wie z. B. der Hudson River School) wird erstmals die internationale Ausstrahlung der Düsseldorfer Kunst im 19. und frühen 20. Jahrhundert aufgezeigt. Künstler aus aller Welt zog es an den Rhein, um an der Akademie zu studieren oder Privatunterricht zu nehmen, so etwa den Norweger Hans Frederik Gude, die Finnin Fanny Churberg, die deutschstämmigen US-Amerikaner Emanuel Leutze und Albert Bierstadt, den Schweizer Arnold Böcklin oder den Russen Iwan Schischkin. Manche blieben nur einige Monate, andere blieben ein Leben lang und prägten das Düsseldorfer Kunstleben. Umgekehrt waren die deutschen Künstler empfänglich für internationale Impulse und arbeiteten bisweilen eng mit den Wahl-Düsseldorfern zusammen.
Die internationalen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts waren grundlegend für die sich wandelnden Anforderungen an Kunst und Künstler. Die Lebens-, Arbeits- und Sozialformen, Aspekte der Vermarktung, Vereinsbildung und Vernetzung schlagen sich auch in den Bildern der Düsseldorfer Malerschule nieder.

Der Weg der Düsseldorfer Malerschule in die Moderne
In der Nachfolge des seit 1872 als Lehrer für Landschaftsmalerei an der Düsseldorfer Akademie tätigen Deutsch-Balten Eugen Dücker fand die Düsseldorfer Malerschule Ende des 19. Jahrhunderts den Weg in die Moderne. Die neue Generation der Düsseldorfer Malerschüler orientierte sich an der Haager Schule, aber zunehmend auch an französischen Vorbildern wie den Impressionisten. Mit dem 1909 von Künstlern, Sammlern und Kuratoren gegründeten „Sonderbund“ fand die moderne Bewegung in Düsseldorf ihren deutlichsten Ausdruck, was insbesondere die bedeutenden Ausstellungen dieser Vereinigung mit Beteiligung der europäischen Avantgarde demonstrieren.

Etwa 400 Ausstellungsstücke aus aller Welt
Unter den ca. 400 Exponaten wird nicht nur die Ölmalerei, sondern auch die Vielfalt der graphischen Produktion der Malerschule, von der Entwurfszeichnung bis zum illustrierten Buch, vorgestellt. Hinzu kommen Skulpturen, die den engen Zusammenhang der malerischen und bildhauerischen Produktion in Düsseldorf aufzeigen. Des Weiteren wird in der Ausstellung in einem Film die heute meist zerstörte Wandmalerei veranschaulicht. Neben dem umfangreichen eigenen Bestand ermöglichen zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen eine außergewöhnliche Gesamtschau der Düsseldorfer Malerschule und der Kunst des 19. Jahrhunderts. Wir freuen uns, bedeutende Werke wie Emanuel Leutzes „Eroberung des Teocalli Tempels durch Cortez und seine Truppen“ aus dem Wadsworth Atheneum Museum of Art, Hartford, Connecticut oder Paul Delaroches „Eduards Kinder“ aus dem Pariser Louvre in Düsseldorf zeigen zu können. Zu den Leihgebern zählen außerdem Institutionen wie die Alte Nationalgalerie (Berlin), die Staatliche Tretjakow Galerie in Moskau, die Staatliche Eremitage (St. Petersburg), das Nationalmuseum in Oslo, das Nationalmuseum Stockholm oder die Terra Foundation for American Art (Chicago).
Ein facettenreiches Begleitprogramm zum Thema Düsseldorfer Malerschule in Kooperation mit verschiedenen Institutionen aus Düsseldorf und Umgebung ergänzt die Ausstellung. Es erscheinen ein umfangreicher wissenschaftlicher Ausstellungskatalog und ein Essayband mit Beiträgen ausgewiesener Autoren und zahlreichen Abbildungen.