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curator

press release only in german

25. Juli 2020, 14 bis 22 Uhr

3. NICHT-MUSEUM ZEITGEMÄßER KUNST DRESDEN (NMZKD) – Open Call
Ein Projekt von DEI FUNK WuK, PARASIT – Dresdner mobiles EuropaInstitut fuer Neue Kunst, Neue Kulturarbeit, Kultur & Wissenschaft & Wirtschaft

Pressetermin
Am Donnerstag, den 23.7.2020 möchten wir um 11 Uhr am Ort des Geschehens, am Neumarkt 14 - an der Kulturinsel-Pagode das NICHT-MUSEUM vorstellen.
Frank Eckhardt, Alexander Keuk und weitere Organisatoren dieses Projektes werden anwesend sein.

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Am 25. Juli 2020 findet nach zwei gescheiterten Anläufen endlich das 3. Nicht-Museum für zeitgemäße Kunst in Dresden auf dem Neumarkt statt. Zuerst scheiterte nach der Wende die Stella-Kunsthalle am Zwinger, im Jahr 2007 das Gewandhaus für zeitgenössische Kunst auf dem Neumarkt.

Nun aber nehmen wir den Raum ein, den die Kunst in der Stadt nicht hat und feiern das Kunst Fest. Unter eigentlich unmöglichen Bedingungen, aber wie sonst, wenn es keinen Raum gibt, wird Kunst präsentiert. Bildende Kunst an Bauzäunen, wie in einem Schaudepot, Musik unter freiem Himmel, Tanz auf Kopfsteinpflaster, Lesungen im offenen Stadtraum, Videos kämpfen auf ihren Monitoren mit den Sonnenstrahlen. Aber, es ist mehr als nichts und es ist ein Fest. Das Nicht-Museum ist Behauptung und Pop-Up, Nachsinnen, Betrachtung und Bekenntnis.

Wir sprechen darüber, was ein Ort für heutige Künste inmitten der Stadt leisten, wie er beschaffen sein könnte. Und wir weisen damit natürlich auch auf weitere Mangelsituationen hin, so auf die Flaute bei Einkünften, bei Ateliers, Proben- und anderen Arbeitsräumen für alle Künste.

Wir laden Künstler*innen aller Genres und Interessierte jeglichen Geschlechts ein, sich mit eigenen Werken, eigenen Aktionen, Ideen oder einfach mit helfenden Händen zu beteiligen.

Das Nicht-Museum erscheint am 25. Juli von 14 bis 22 Uhr auf dem Neumarkt.

Wir suchen: Werke der bildenden Kunst zur Präsentation als Original oder Kopie, Videos, Texte, Musikstücke, … – Musikerinnen, Tänzerinnen, Literatinnen, Performerinnen, Künstlerinnen, … – Begeisterte für Führungen, Sandwich-(wo)-men, Informationen – Helferinnen für Auf- und Abbau, Bewachung, Catering usw.

Infos online via facebook per mail nichtmuseum@gmail.com oder Fon 0177 78 53 059 (Frank Eckhardt) – Treff jeden Dienstag um 19 Uhr am Neumarkt 14, bei Regen am Café Milano

Website in progress – deifunkwuk.org

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MANIFEST

PARASIT Dresdner mobiles Europainstitut für Neue Kunst, Neue Kulturarbeit, Kultur & Wissenschaft & Wirtschaft (DEI FUNK WuK)

Recherchieren. Initiieren. Provozieren. Archivieren.

Als unsere Gruppe von 20 Personen aus Kultur, Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik die Aufgabe übernommen hatte, mittels eines Themenkomplexes zum Kulturhauptstadtjahr das Neue in ihre jeweiligen Metiers, aber auch in die Stadt zu bringen, um dort das Neue, welches da spaltet, ausgrenzt, Mythen zu Fakten erklären will, mit Neuem in dialektischem Sinne aufzuheben, stellte dieses zu einer Crew gewachsene Team bald fest, dass der Charakter des angestrebten Neuen unbekannt ist. Daher wurde beschlossen, zu dessen Erforschung das Institut zu etablieren. Realisiert wird die notwendige wissenschaftliche und künstlerische usw. Forschung in Vorhaben, die das INNOVATIVE KUNST WERK HEIMAT im Jahre 2025 vorbereiten, darin sich das NEUE zeigen könnte. Es (beides, das Kunst Werk wie auch das dieses determinierende NEUE) wird durch das zielgerichtete Nomadisieren mit achtgliedrigen Residenzen durch und um Dresden vorbereitet und schließlich bewerkstelligt. Die Achtfaltigkeit entsteht durch evolutionär- ökonomische Teams aus je einem Duo aus regional und international herkommenden Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Wirtschaftlerinnen und KI-lerinnen. Gerade die Einbeziehung künstlicher Intelligenz, in den Künsten bereits weitgehend etabliert, wird sicherlich außergewöhnliche Perspektiven in Wissenschaften, Wirtschaften und Gesellschaft zeitigen. Im Rückblick lässt sich feststellen, dass wesentliche Innovationsschübe stets begleitet waren von der lebhaften Herausbildung neuer Disziplinen im Dunstkreis bestehender Wissensbereiche, die diese zugleich bestärkten, in Frage stellten und vervielfachten. Auch aus diesem Grund werden unabhängige Residenzen an Institutionen der Wissenschaft, Kunst, Kultur, Wirtschaft, Bürgerschaft oder andere interessierte Organisationen angedockt. Gemeinsam mit ihnen wird das Institut für jeden Arbeitsaufenthalt passgenau die Themenfelder auf der Demarkationslinie zwischen gewusstem und noch-nicht-gewusstem oder vergessenem Wissen finden. Die Residenzen hängen sich parasitär an Problemstellungen, saugen sie aus. Teils nacheinander, teils parallel oder gegeneinander zeitlich verschoben werfen sie an unterschiedlichen neuralgischen Arealen ihre Container aus. Oder Zelte. Oder Anhänger. Setzen zunächst temporäre Zeichen im Stadtraum. Oder gehen in Räume. Mischen sich ein. Wir werden sie sehen.

Das PARASIT Institut hat mit Bezug auf die Residenzen die Aufgaben, diese zu organisieren und zu koordinieren, die Kommunikation zwischen Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und künstlicher Intelligenz zu moderieren und schließlich deren Ergebnisse abzuziehen und in den Verwendungsprozess der Allgemeinheit einzuspeisen.

Dazu unterhält es seine Zentrale Zur guten Aussicht auf die Geschehnisse der Stadt als Zwischennutzung im ehemaligen Café auf dem Fernsehturm. Das zentrale Kunst Werk- und Experimentallabor befindet sich am anderen Pol der Stadt, auf den sieben Hängen und zwischen den Tälern von Gorbitz. Um den schnellen und reibungslosen Transport von Menschen, Waren, Dienstleistungen und Ideen zwischen der Geschäftsstelle und der ideellen Werkbank sowie den einzelnen Zwischenstationen, bspw. dem Johannstadt- Campus, zu gewährleisten, wird statt der lang ersehnten Dresdner U-Bahn eine Seilbahn als urbanes Transportsystem zwischen Fernsehturm und Gorbitz mit diversen Stationen eingerichtet.

Das Institut bereitet zudem parallel zum Erscheinungszeitraum des innovativen Kunstwerks Heimat den postfuturistisch-institutionell-innovativen Weltkongress von Para- und Fakeinstituten im Kulturpalast vor. Auf diesem werden die einzelnen Ergebnisse der Residenzen diskutiert und um die dann noch fehlenden Elemente ergänzt um diese insgesamt zum Komplex der innovativen Kunstwerke Heimat zu mutieren.

Gerne arbeitet das weltoffene und zukunftsgewandte Institut dabei mit anderen Gruppen und Personen aus allen möglichen Kontexten konstruktiv zusammen. Nach dem Motto:

Das Elbtal mit Kunst und Wissen Fluten.

Wir freuen uns auf zahlreiche Kooperationen und Einmischungen!

gez.

Das Team DEI FUNK WUK

19. Juni 2020