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Unter dem Titel Das Leben japanischer Bilder zeigt die Langen Foundation eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Melanie Trede, Professorin für Japanische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, entstanden ist.Anders als in der westlichen Kultur wurde das japanische Bild oft als veränderbares Objekt behandelt, das man zerschneiden, neu montieren und somit einem immer neuen Leben zuführen kann, sei es in Form einer Hängerolle, eines Albumblatts oder eines Stellschirms. Anhand von rund 20 Werken aus der Sammlung von Viktor und Marianne Langen wird diese wechselvolle Geschichte der japanischen Bilder anschaulich gemacht. Pae White (geb. 1963, lebt in Los Angeles) nutzt Synergien zwischen bildender und angewandter Kunst, Design und Architektur. Kennzeichnend für ihr Œuvre ist sein hybrider Charakter: Fläche und Raum, Grafik und Objekt, Alltagsgegenstand und Kunstwerk gehen in ihren Arbeiten überraschende Symbiosen ein. Entsprechend vielgestaltig ist das Werk der amerikanischen Künstlerin - es reicht von Postern und Ausstellungskatalogen bis zu Skulpturen und raumfüllenden Installationen. Die Präsentation in der Langen Foundation ist die erste umfangreiche institutionelle Ausstellung von Pae White in Europa. Die Künstlerin wird den architektonischen Rahmen neu aktivieren und in den spannungsvollen Räumen von Tadao Ando u.a. großformatige Tapisserien, raumgreifende Mobiles und Couch-Skulpturen inszenieren.

Pae White