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Sie schufen Herausragendes, machten Italien zu einem der bekanntesten Zentren der Kunst und sind jetzt im Städel Museum zu sehen: Michelangelo, Raffael, Correggio und Tizian.

Die Zeichnungen der italienischen Renaissancekünstler gehören zu den Highlights der Graphischen Sammlung des Städel Museums. Schon in der Gründungssammlung von hohem Stellenwert, gelang Johann David Passavant, einem der ersten Leiter des Städel Museums, der Erwerb weiterer herausragender Blätter. Für die Ausstellung „Raffael bis Tizian. Italienische Zeichnungen aus dem Städel Museum“ wird eine repräsentative Auswahl von etwa 90 Arbeiten aus der Zeit zwischen etwa 1430 und 1600 wissenschaftlich neu bearbeitet und präsentiert. An ihnen werden die unterschiedlichen künstlerischen Strömungen der Epoche, die Technik und Funktion der Zeichnungen, aber auch sammlungsgeschichtliche Aspekte besonders anschaulich demonstriert. Dazu zählen Blätter herausragender Persönlichkeiten, aber auch Werke anonymer Meister des 15. Jahrhunderts und weniger bekannter Künstler des 16. Jahrhunderts wie Giulio Romano, Sebastiano del Piombo oder Taddeo Zuccari. Zur Ausstellung erscheint ein wissenschaftlicher Katalog mit einer genauen Beschreibung und Einordnung der einzelnen Werke.