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L.A. Raeven: Ideal Individuals
28.01.12-22.04.12
Casino Luxembourg, Luxemburg

Twin sisters Liesbeth and Angelique Raeven (*1971, Heerlen, Netherlands; live and work in Amsterdam) began their artistic collaboration under the generic name of L.A. Raeven in 1999. Their work rests on investigations surrounding the notion of "the ideal individual", which they analyse through videos, drawings, installations and performances. L.A. Raeven study the status of the body and body image within western societies and the inherent social pressures. Adopting a critical attitude towards fashion and media dictates, they defy traditional representations of feminine beauty by integrating the codes of this same society to better lay them bare. Through doing this, a debate vis-a-vis the questions related to ideal body image and its social construction, within various cultural and historical contexts, is set up.
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Sandra Vásquez de la Horra. El Árbol del Fuego
27.01.12-18.03.12
Kunstverein Oldenburg

Die Geschöpfe in Sandra Vasquez de la Horras Zeichnungen können schweben, taumeln oder einfach nur gehen. Sie können uns mit ihrem Blick fixieren oder kindlich-zart oder aggressiv sein. In den Bildern finden sich Phantasiewesen, sie thematisieren Ängste, visualisieren Träume und Erinnerungen. Meist verwendet die Künstlerin älteres Papier, das leicht vergilbt oder geknickt ist. Die fertigen Zeichnungen werden in flüssiges Bienenwachs getaucht, wodurch die Werke wie Objekte wirken. Obwohl Sandra Vasquez' Bilder stets als Einzelbilder produziert werden, gruppiert sie die Blätter bisweilen in thematische Werkblöcke, die wie Bildergeschichten erscheinen.
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Borderlines. 15 Positionen zur Zeichnung
27.01.12-05.02.12
Kunstraum: Morgenstrasse, Karlsruhe

Die Ausstellung möchte die Grenzen (in) der Zeichnung metaphorisch aufgreifen - wenn nicht in Hinsicht auf eine tatsächliche politische Bedeutung, dann dennoch als Frage nach der Selbstbestimmung der zeichnerischen Technik, und der Selbstbestimmung gegenüber dieser Technik. Wie kann sich die Zeichnung als eine Skizze gegenüber einem „eigentlichen“ Werk behaupten, dem sie immer nur vorausgeht, um daraufhin bestenfalls im privaten Archiv zu verschwinden? Wie können sich die Zeichnenden gegenüber der Technik behaupten, die sie zur Vereinfachung verpflichtet, zur Reduktion der Wirklichkeit auf das Zeichenhafte? "Borderlines" zeigt Zeichnungen, die diese Grenzen hinter sich lassen - die erst außerhalb eines öffentlichen Werkskorpus gesucht werden müssen, sich im Raum einer Installation auflösen oder bewusst aus der technischen Reduktion heraus operieren. Ort: Badischer Kunstverein
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Kennung/en. Ernst Bloch im Werk von Carlfriedrich Claus
24.01.12-22.03.12
Ernst-Bloch-Zentrum, Ludwigshafen

Mit der Ausstellung des Künstlers Carlfriedrich Claus wird eine besondere Art der Rezeption des Werkes von Ernst Bloch präsentiert. In vielen seiner „Sprachblätter“ und „Lautprozesse“, die aus der Beschäftigung mit experimenteller Literatur entstanden sind, stellt Claus in Grafiken und Texten Bezüge zu den Gedanken des Philosophen her. Sein eigenwilliges Werk lässt sich zwischen philosophischer, bildnerischer und akustischer Literatur ansiedeln; der Künstler bezeichnete sich selbst als Literaten. Für Claus ist Sprache das Vehikel unseres Existierens, ein Kommunikationsmittel hin zum utopisch geladenen, sich verwirklich–enden, wirklichen „Im-Gespräch-Sein“ mit sich, dem anderen, der Natur und der Welt. Die Grundlage seines Schaffens war das Ringen um Erkenntnis im Dienste einer geistig-sozialen Utopie.
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Cathy Wilkes: I Give You All My Money
22.01.12-04.03.12
Renaissance Society, Chicago

Over the past five years, Irish artist Cathy Wilkes (b. 1966) has garnered international attention for her installations whose signature elements are set amongst, and outfitted with, accoutrements of an abject, quotidian nature. Wilkes’ highly subjective work consists of objects (strollers, soiled dishes, dolls, dried flower petals) that recur as symbolic leitmotifs. Her process of selection and arrangement of materials is measured and refined, drawing equally on a precise formal language and the most intimate of personal experiences to create a compelling autobiographical thread. The Renaissance Society will present "I Give You All My Money" whose title, like that of several other works, has a biblical reference regarding sacrifice.
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Eric Lanz und Bernd Mechler
20.01.12-01.03.12
Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf

Bernd Mechler lotet die Möglichkeiten einer Malerei aus, die ihre Konstituenten in einer Gleichzeitigkeit von Verdichtung und Auflösung vor Augen führt. Die einzelnen Partien sind als Malhandlungen verdinglicht. Evoziert ist Räumlichkeit, wie aus großer Tiefe sind Formen und Farbabfolgen gegeben. ... Mechlers Bilder kennzeichnet ein Zueinander von stillgelegter Handlung und Entwicklung, Labilität und Stabilität. Das Bild erweist sich als Aktionsfeld, das eine Vielzahl möglicher Fokussierungen und Relationen bereit hält; dabei wenden sich die einzelnen Werkphasen unterschiedlichen Fragestellungen und Lösungen zu. ... (Thomas Hirsch)
Gleichzeitige Ausstellung bei Ruth Leuchter: Eric Lanz
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Eugen Schönebeck - Die Zeichnungen
14.01.12-25.02.12
Nolan Judin Berlin

Eugen Schönebeck ist einer der wenigen Künstler seiner Generation, die die Aufarbeitung der traumatischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs zum Thema ihrer künstlerischen Arbeit machten. Bekannt wurde Schönebeck vor allem mit seinen Darstellungen des menschlichen Körpers, in denen die Nachkriegsjahre und der einsetzende Materialismus einen verstörenden bildlichen Ausdruck fanden. Die Erneuerung der Gesellschaft mithilfe der Kunst, vor allem der figurativen, öffentlich wirksamen Malerei als revolutionärer Geste, waren Triebfeder und Bezug seiner intensiven Auseinandersetzung und erkennbar im Ringen mit dem Motiv. Die Ausstellung umfasst knapp 60 Zeichnungen aus den Jahren 1957 bis 1966 - viele davon aus dem Besitz des Künstlers und erstmals ausgestellt - und drei exemplarische Gemälde.
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Meeting Points 6
12.01.12-14.01.12
Haus der Kulturen, Berlin

Ein Jahr nach dem Beginn des "Arabischen Frühling" setzen sich über 20 Künstler, Intellektuelle und Kulturproduzenten in Performances, Lesungen, einem Filmprogramm und Diskussionen mit den gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen in der arabischen Welt auseinander. Meeting Points 6 greift das gegenwärtige historisch-politische Momentum in der Geschichte der Region auf. Es sondiert vielfältige künstlerische, gesellschaftliche, wie auch intellektuelle und kulturelle Praktiken, die in den Gesellschaften der arabischen aber auch der westlichen Welt derzeit die Diskussion um gesellschaftliche Identitäten und politische Subjektivierungen bestimmen. Nach Stationen in Beirut und Brüssel zeigen Okwui Enwezor und Tarek El Fetouh in Berlin ihr Programm unter dem Titel Locus Agonistes: Praktiken und Logik der Zivilgesellschaft.
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VOR DEM GESETZ
17.12.11-22.04.12
Museum Ludwig Köln

Die Frage nach den grundlegenden Bedingungen des Menschseins ist von zeitloser und gleichsam dringlicher Bedeutung. Tagtäglich sind Menschenrechtsverletzungen und Angriffe auf die menschliche Würde zu beobachten - die medialen Bedingungen erlauben dabei einen scheinbar immer gründlicheren Blick. Die Ausstellung Vor dem Gesetz widmet sich in ebenso konzentrierter wie umfassender Weise dem zentralen Thema der menschlichen Existenz und ihrer Verletzlichkeit. Mit großer Unmittelbarkeit verbildlichen die Skulpturen der Nachkriegszeit und Räume der Gegenwartskunst die Auseinandersetzungen mit der Conditio Humana.
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Friedl vom Gröller
15.12.11-28.01.12
Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig

Aufgenommen in 16mm-Schwarz-Weiß inszenieren die in der Kamera geschnittenen Stummfilme Begebenheiten mit Freunden, Familienmitgliedern und Fremden, die in ihrer Ausgangssituation zunächst den klassischen Parametern der Portraitaufnahme folgen: So lautet die einzige Anweisung der Künstlerin an ihre Modelle, für die Dauer einer Rolle Film, in die Kamera zu blicken. "Ich will ein Gefühl sehen und wie es entsteht" kommentiert Friedl vom Gröller (Friedl Kubelka) ihren Zugang. Drei Minuten stehen ihr zur Verfügung, um ihr Gegenüber in eine Situation zu verwickeln, die nur durch die Anwesenheit der Filmkamera möglich scheint und zugleich nicht vom Filmen handelt.
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Graham Sutherland. An Unfinished World
10.12.11-18.03.12
Museum of Modern Art, Oxford

This winter, Modern Art Oxford presents a collection of works on paper by British artist, Graham Sutherland. Curated by George Shaw, An Unfinished World is a reflective exploration of the lesser-known work of one of the most compelling artists of his generation. The exhibition concentrates on Sutherland’s early Welsh landscapes from the 1930s, works created during his time as official WWII war artist, and after his return to Pembrokeshire in the 1970s. Far from traditional studies of landscape and environment, these works not only depict but also exude a world that is as dark as it is magical, as elusive as it is recognisable. Strangely bereft of human life, the works navigate the real and imagined; where country lanes loop into each other, horizon lines fold into foregrounds, and nothing is as it seems.
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Von Renoir bis Picasso - Künstler der École de Paris
04.12.11-04.03.12
Städtische Museen Jena

In den Jahrzehnten vor und nach 1900 war Paris die Welthauptstadt der Kunst. Bildende Künstler aus zahlreichen Ländern versammelten sich hier und entwickelten, zusammen mit den französischen Malern, vom Impressionismus bis zur abstrakten Malerei, die wesentlichen künstlerischen Richtungen der Moderne. Die Sammlung des Musée Petit Palais, Genf ermöglicht wie kaum eine andere europäische Sammlung einen umfassenden Überblick über Vielfalt und Reichtum des künstlerischen Schaffens in Paris vom Impressionismus bis zur École de Paris. Für die Ausstellung stellt das Musée du Petit Palais 96 Werke zur Verfügung und kooperiert damit bereits zum zweiten Mal mit der Kunstsammlung Jena.
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Christopher Williams
04.12.11-12.02.12
Museum Morsbroich, Leverkusen

Die Ausstellung zeigt in 16 Ausstellungsräumen 22 fotografische Arbeiten des 1956 in Los Angeles geborenen Künstlers Christopher Williams. Die Sujets der einzelnen Arbeiten verbindet die Idee der Klassifizierung und Repräsentation einer industriellen Gesellschaft. Neben Subjekten und Objekten (u.a. Apparaturen zur Reproduktion, Mittel der Fortbewegung oder auch selbstreflexive Abbildungen zu fotografischen Gerätschaften – Kamera, Blitzgenerator, Dunkelkammer) spielen auch Architekturen und Landschaften eine zentrale Rolle bei der Bildung des Repertoires.
Konzeptuelle Prinzipien bestimmen den künstlerischen Ansatz von Williams und zeigen seine Verwurzelung in der amerikanischen konzeptuellen Tradition, wie sie von Michael Asher, Douglas Huebler oder John Baldessari vertreten wird, bei denen er am California Institute of the Arts studiert hat.
Parallelausstellung: Fred Sandback, Zeichnung, die man bewohnen kann
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Erik van Lieshout. Erik makes Happy
01.12.11-29.01.12
BAWAG Contemporary, Wien

Im Zentrum der Ausstellung Erik van Lieshout steht der 2011 entstandene Film 'Commission', der in einem installativen Setting aus skulpturalen Elementen, Zeichnungen und Klebefolien präsentiert werden wird, das zwischen Bühne, Catwalk und Einkaufsladen changiert. Im Sommer 2010 eröffnete Van Lieshout in einem ehemaligen Lokal des Einkaufszentrums Zuidplein im heruntergekommenen Süden Rotterdams vorübergehend einen Laden. Statt allerdings einfach Waren zu verkaufen, nutzte er den Ort als Basis, um mit dem Viertel und seinen Bewohnern, die er in für ihn charakteristisch direkte und oft sehr lustige Gespräche über Herkunft, Stadterneuerung, Sicherheit und Konsumverhalten verwickelte, in Verbindung zu treten. Bemerkenswert ist, wie dem Künstler in 'Commission' eine entlarvende gesellschaftskritische Analyse der Mall gelingt, indem er den infantilen Provokateur spielt.
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Buenos Aires - Historias de las Calles
26.11.11-05.02.12
Kunstverein Wolfsburg

Die geschätzte 13 Millionen Metropole Buenos Aires ist eines der begehrtesten Reiseziele von Europäern in Lateinamerika. Die Ausstellung möchte die Stadt anhand von künstlerischen Arbeiten, die sie thematisieren, erlebbar machen. Die Themen der Werke sind vielfältig: die Geschichten hinter den Videos, Fotografien und Gemälden handeln von modernistischer und identitätstiftender Architektur, von französischen Parkanlagen und dem ökologischen Zustand des Matanzas-Riachuelo Flusses, der zu den kontaminiertesten Gewässern der Welt zählt. Der Betrachter wird mit aktueller Stadtplanung wie der Umgestaltung des Hafenterrains Puerto Madero in einen Bürokomplex konfrontiert. Die Kombination der Wahrnehmungen von ständigen Bewohnern und Gästen vermischt innere und äußere Sichtweisen und damit Idee und Wirklichkeit eines Ortes.
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Danser sa vie
23.11.11-02.04.12
Centre Pompidou, Paris

Danser sa vie shows how dance and the visual arts together struck the spark of modernity, inspiring both the major artistic movements and the key figures who made the history of modern and contemporary art. Conjoining the modern with the contemporary, this exhibition in three acts will show how both art and dance have explored the body in movement. The exhibition Danser sa vie will allow us to discover this hidden aspect of the avant-garde art movements as a constant source of inspiration for contemporary art by establishing a dialogue between all the disciplines, of the choreographic as of the visual arts, from painting to contemporary video. A vast selection of paintings, sculptures, installations, films, videos and dance works will testify to the continual exchanges between them.
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João Penalva
19.11.11-14.01.12
Galerie Thomas Schulte, Berlin

Indem er Bild und Text und so Realität und Fiktion gegeneinander stellt, schafft Joao Penalva Arbeiten, die das Konkrete, die Vorstellung und das Unbewusste zusammenbringen. Er wird so zum Geschichtenerzähler, der scheinbare Wirklichkeiten erfindet und von der Idee lebt, dass die Dinge anders sein könnten, als sie erscheinen oder als wir denken. Der Kunsthistoriker und Kurator Andreas Kreuger bringt Penalvas Kunst mit den Ideen des französischen Philosophen Henri Bergson in Verbindung, der sagte, dass ein Mensch, der die Bilder seiner Träume nach einer tieferen Bedeutung und einer Botschaft analysiert, viel zu rational wird, weil er dabei die ihn umgebende Welt außer Acht lässt.
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Luke Fowler & Toshiya Tsunoda. Imprint/Field/Surface
19.11.11-29.01.12
Kunstverein Bielefeld

Die Ausstellung zeigt Film- und Klanginstallationen, Fotografien und Fotocollagen der Künstler Luke Fowler und Toshiya Tsunoda an der Schnittstelle von Bild und Ton. Den Kern der Ausstellung im Bielefelder Kunstverein bildet eine über vier Räume verteilte Installation, bestehend aus vier aktuellen wie neu produzierten Film- und Tonarbeiten. Die Künstler stellen unter anderem die Frage, wie heute ein bedeutungsvoller Dialog zwischen dem Sehen und dem Hören entstehen kann. Die Zusammenarbeit von Fowler und Tsunoda kennzeichnet nicht nur die Kombination von 16 mm-Film und akustischen Wiedergabesystemen, sondern auch ein gemeinsames Interesse an einem Abbild von einfachen Gegenständen, Zuständen oder Phänomenen, die unter sich ändernden Bedingungen betrachtet werden können.
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Daniel Knorr: M, eine Stadt sucht ihren Mörder
18.11.11-22.01.12
lothringer13, München

Daniel Knorrs zentrale Arbeit der Ausstellung ‚Natural Cultural’ besteht aus über 130 aus Kunstfaser und Acryl gefertigten Abgüssen von Säulen. Im Spiel mit der Architektur der Ausstellungshalle wird durch die Vielzahl der eng stehenden Säulen die vertraute Anmutung der Halle grundlegend verändert. Die abgegossenen Säulen haben hier keine dienende Funktion. Gemeinsam mit den bis heute in der Halle sichtbaren Zeichen der früheren Nutzung als Werkraum werden sie zu Protagonisten des Ausstellungsparcours. Durch diese radikale Veränderung der Halle wird deren ursprüngliche Funktion sowie die Geschichte des Hauses als Ausstellungsort neu erfahrbar und es wird ein visuell vielschichtiger Dialog zwischen den unterschiedlichen Funktionsweisen des Ortes und der sozialen Neubestimmung, die dieser in den letzten Jahrzehnten erfahren hat, entwickelt.
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Thilo Heinzmann
18.11.11-22.12.12
Galerie Bernd Kugler, Innsbruck

Der 1969 geborene, in Berlin lebende Künstler Thilo Heinzmann zeigt in seiner vierten Einzelausstellung in der Galerie Bernd Kugler einen Zyklus von zwölf neuen Pigmentarbeiten. Diese Bilder, alle im Format 80 x 70 cm zeichnen sich durch eine vom Künstler, hier in dieser Form zum ersten Mal verwendeten, natürlichen Farbpalette aus.
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Zvi Goldstein. Weltreisen im Innern meines Kopfes
13.11.11-26.02.12
Kunstsammlung Nordrhein Westfalen, Düsseldorf

Die Ausstellung ist das bisher größte Projekt des 1947 geborenen konzeptuellen Bildhauers und Autors Zvi Goldstein. Weit über 850 Objekte und Bilder, von der Antike bis zur Gegenwart, aus unterschiedlichen Kulturen rund um den Globus bilden in Haunted by Objects einen dichten, komplexen und hybriden Kosmos. Ausgangspunkte sind 62 Textpassagen aus Room 205, dem neuen Buch des Künstlers. Es schildert in einer mit unterschiedlichen Elementen durchsetzten poetischen Sprache einen einminütigen Flashback in einem Hotelzimmer kurz nach dem Erwachen. Der Text ist Ausdruck eines Bewusstseinszustandes zwischen Tagtraum, Fantasie und Halluzination, in dem Fragmente des eigenen Lebens mit künstlerischen, kulturellen und philosophischen Überlegungen kaleidoskopartig vereint sind.
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...there is a crack in everything
12.11.11-22.12.11
Galerie Michael Janssen, Berlin

Die Galerie Michael Janssen präsentiert eine Gruppenausstellung mit Skulpturen und Objekten von Künstlern, die in ihrer Arbeitsweise Bezug auf die konventionelle Auffassung von Bildhauerei und ihre Parameter nehmen, diese weiterentwickeln oder über sie hinausgehen. Üblicherweise gelangt der Betrachter eines Objektes oder einer Skulptur anhand von Volumen, Dichte und Masse zu einer ersten Einschätzung, was es sein könnte und wo es sich befindet, sowohl innerhalb des Raumes als auch im Sinne seiner eigenen Beziehung zum Objekt. Die in der Ausstellung zu sehenden Arbeiten von Vanessa Billy, Valentin Carron, Liz Larner, Dan Peterman und Joris Van de Moortel laufen diesen Erwartungen zuwider.
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Melanie Richter. Malerei
12.11.11-08.01.12
Kunst aus NRW, Aachen-Kornelimünster

Melanie Richter wird in Aachen verschiedene Serien ihrer großformatigen Bilder zeigen, sowohl die "Kandelaber", wie ihre "Spacebaby" und "Palibaby", als auch "Gläser" und "Flaschen". "Ihre Farb- und Formkompositionen bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion, ursprünglich Triviales wird erhöht zu motivischen Anlässen souveräner Malerei, die experimentell mit den materiellen Eigenschaften von Stearin (industrielles Wachs) arbeitet. Die bedeutungslosen körperlichen Gebilde fungieren nicht als Abbild mit Symbolcharakter. Sie überwinden ihre profane reale Dinglichkeit, entledigen sich der Semantik des Alltags und verwandeln sich in farbintensive, malerisch sichtbar werdende, explosive Energie." (Gisela Elbracht-Igelhaut)
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Skulpturales Handeln
11.11.11-26.02.12
Haus der Kunst, München

Seit den 1960er-Jahren haben Künstler sich verstärkt von der autonomen Skulptur losgesagt. Richard Serra und Robert Morris etwa setzten dem Kunstwerk als Konsumobjekt Prozess und Handlung entgegen. Diese ambivalente Haltung gegenüber dem Objekt fand ihre Fortsetzung in der Institutionskritik und Kontextkunst. Heute verstehen Künstler Handlungen nicht mehr als Selbstzweck, sondern wählen sie in Hinblick auf ihre sozialen und kulturellen Konnotationen. Phyllida Barlow, Alexandra Bircken, Michael Beutler, Vincent Fecteau, Anita Leisz und Kimberly Sexton zeigen das breite Spektrum von zeitgenössischer Skulptur. Gemeinsamer Nenner ihrer Werke ist ein künstlerischer Prozess, der sich am Material entzündet und formuliert. Den Objekten sind die Handlungen, die zu ihrem Entstehen geführt haben, eingeprägt: das Umweben, Reißen, Falten, Biegen oder Zerdrücken von Material. Gemeinsam sind ihnen außerdem eine stille bis humorvolle Exzentrik und Experimentierfreude.
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Stephen Suckale. across the dark metropolis
11.11.11-08.01.12
Kunstverein Oldenburg

In "across the dark metropolis" setzt sich Stephen Suckale mit dem Phänomen der Stadt Los Alamos im US-amerikanischen Bundesstaat New Mexico auseinander. Die unscheinbare Kleinstadt ist der Ort mehrerer Zeitenwenden der Menschheit. Am hier angesiedelten Forschungszentrum Los Alamos National Laboratory entwickelte Robert Oppenheimer die Atombombe und Seymore Cray leitete im Jahr 1976 mit dem ersten Supercomputer "cray-1" das digitale Zeitalter ein. Eine Leinwand mit Siebdruck und Malerei bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung. Dieses Bild greift das Plakatmotiv von Fritz Langs wegweisenden Stummfilm "Metropolis" aus dem Jahr 1927 auf. Die Verbindung mit dem Science-Fiction-Szenario über eine technisch entfesselte Stadt und ihre Bewohner macht das Ausmaß des Fortschrittsglaubens im 20. Jahrhundert sichtbar. In seinen Collagen führt Suckale Harmonie und Widerspruch von Technik, Natur und Menschen weiter.
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