press release

Die neue Sammlungspräsentation „Quellen des Lebens" widmet sich der Bedeutung der Ursprünge für die künstlerische Praxis und allgemein für das Leben. Grundlegend ist dabei die Idee von inhaltlichen und formalen Konstanten, welche die schöpferischen Kräfte von Gegenwart und Zukunft eng mit der Tradition des Vergangenen und Fernen verbinden. In einer Zeit, in der das Trennende der Kulturen mehr und mehr in den Vordergrund zu rücken scheint, möchte die Ausstellung „Quellen des Lebens“ das Nachdenken über Kontinuitäten und Gemeinsamkeiten anregen. Der Fokus liegt auf der Kunst des Expressionismus und der 1940er-/1950er-Jahre. Zu sehen sind u. a. Arbeiten von Heinrich Campendonk, Jean Dubuffet, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, August Macke, Max Pechstein und Wols. Zudem sind mittelalterliche Werke und, erstmals seit vielen Jahren, Stücke des Gondorfer Fundes ausgestellt.